Fresis04
Jenseits

[PanArte] [Lasker-Schüler] [Schidlowsky] [Grabstein]

Premiere: 20. Dezember 1997,
Alte Feuerwache (Staatstheater) - Saarbrücken

Es gibt keine Kultur oder Religion, keinen Menschen, der sich nicht damit beschäftigt hat, wie das Leben im Himmel aussehen sollte. Die menschliche Phantasie erzeugt virtuelle Paradiese, die alles erfüllen sollen, was auf der Erde nicht möglich ist. „Jenseits“ will heißen: „Ich erkenne, daß das, was ich erkenne, nicht alles ist“. Das „Jenseits“ existiert in uns - erfunden und empfunden.
Leon Schidlowskys „Grabstein für Else Lasker-Schüler“ als Auseinandersetzung mit dem Sterben, die anschließende Klangperformance als der Weg zum Himmel, die Vierte Symphonie von Gustav Mahler als Vision des himmlischen Lebens.

Hoppe

Stefanie Hoppe während ihrer Performance für Muschelhorn, Tonband und Stimme

Mahler4

Helene Lindquist (Sopran) im Schlußsatz der IV. Sinfonie von Mahler unter der Leitung von Errico Fresis

Leon Schidlowsky (1931):Grabstein für Else Lasker-Schüler (Uraufführung)

                Ralf Peter - Kontratenor

Klangperformance mit Stefanie Hoppe

Gustav Mahler (1860-1911):  IV. Symphonie (Kammerfassung von Erwin Stein)

                Helene Lindqvist - Sopran

Das Ensemble PanArte

Musikalische Leitung: Errico Fresis

Flöte: Meta Poppelreiter, Oboe: Anne Katrin Mayer, Klarinette: Katrin Stecker,
1.Violine: Johannes Baumann, 2. Violine: Rosemarie Keller, Bratsche: Regina Sörgel, Violoncello: Judith Tiemann, Kontrabaß: Hendrik von Karlowitz, Klavier: Philipp Vogler, Harmonium: Gregori Meschwelischwili, Schlagzeug: Linn Herwig, Birgitt Ibelshäuser, Thorsten Muschiol, Achim Seiler, Peter Hoffmann, Philipp Vogler.

body_main_footer57