Fresis04
Lebenslauf

Errico Fresis war 2000 bis 2003 stellv. Generalmusikdirektor des Freiburger Theaters, bevor er als Professor an der Universität der Künste Berlin berufen wurde; dort ist er als musikalischer Leiter der Opernabteilung, Leiter des Studiengangs Gesang/Musiktheater und Prodekan der Fakultät Darstellende Kunst tätig.

In Freiburg leitete er Opernproduktionen wie Tosca (Puccini), Der fliegender Holländer (Wagner), Rigoletto, Trovatore und Macbeth (Verdi), Onegin (Tchaikovsky), Carmen (Bizet), Fidelio (Beethoven), Τhe turn of the screw (Britten), Die Zauberflöte (Mozart), Vampyr (Marschner), Tri Sestri (Eötvös), Fledermaus (Strauss) und zahlreiche Sinfoniekonzerte.

An der Universität der Künste Berlin leitet er in gleichen Maße Repertoirewerke, Wiederentdeckungen und zeitgenössisches Musiktheater wie Le Nozze di Figaro und La Finta Giardiniera (Mozart), Don Giovanni (Gazzaniga), Szenen aus Mozarts Leben (Lortzing), Hin und Zurück (Hindemith), Berliner Requiem und Down in the Valley (Weill), La Voix Humaine (Poulenc), Wachsfigurenkabinett (K.A. Hartmann), Staatstheater (Kagel), Der Diktator (Krenek), Abstrakte Oper (Blacher), Europeras (Cage), Kopernikus (Vivier) und Limonen aus Sizilien (Trojahn). Zudem dirigiert er zahlreiche Konzerte mit Werken von u.a. Alban Berg, Luigi Nono, Matthias Spahlinger, John Cage und Hans Wütrich.

Seine Laufbahn begann 1988 als Korrepetitor ans der Wiener Staatsoper wo er auch der Assistent des Musikalischen Leiters im Opernstudio war. 1990 ging er als Korrepetitor an der Wiener Volksoper, 1992 als Kapellmeister und Korrepetitor des Ulmer Theaters, 1994 wurde er Kapellmeister uns Studienleiter des Staatstheaters Saarbrücken, wo er auch an der Musikhochschule und in der Komparatistik der Universität unterrichtete. In Saarbrücken gründete auch das Ensemble für Neue Musik PanArte.

Weitere wichtige Stationen seiner Laufbahn: Konzerte mit dem Sinfonieorchester des BBC im Rahmen des Festivals in Edinburgh, die Uraufführung des Musiktheaters Viva la Vida von Minas Alexiadis an der Alten Oper Frankfurt mit dem Ensemble Modern im Rahmen der Frankfurter Fest, Konzerte mit Werken von Monteverdi und Nono mit dem Klangforum Wien im Wiener Konzerthaus, Eötvös und Scarlatti im Festival für Alte Musik des WDR in Hernedie Uraufführung des Musiktheaters Vοyeur von Jörg Mainka an der Stuttgarter Oper und die Uraufführung des Musiktheaters swin swin von Tobias Schneid die auch vom 3SAT ausgestrahlt wurde. Als Operndirigent gastierte er u.a. im Teatro Massimo Bellini (Catania), in der Staatsoper Mannheim, in der Staatsoper Weimar, im Theater Graz, in der Oper von Thessaloniki, die Kammeroper Athen, im Festival Ponte de Lima (Portugal) und in den Theatern von Bienne und Soleure (Schweiz). Als Dirigent von sinfonischen Repertoire dirigierte er Konzerte und Aufnahmen mit Orchestern wie das Sinfonieorchester des BBC, Sinfonieorchester Bellini (Catania), Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Freiburger Philharmoniker, das ensemble recherche und die Neuen Vokalsolisten Stuttgart an der Universität La Sapienza in Rom, das Staatsorchester Athen, das Staatsorchester Thessaloniki, das Stadtorchester Thessaloniki, das Orchèstre d’Harmonie de Fribourg (Schweiz) und in Festivals wie Hitzacker, Kurt Weill (Dessau), Menuhin in Gstaad, an der Biennale von Hannover und im Théâtre du Châtelet in Paris.

Er war Assistent von Dirigenten wie Leonhard Bernstein, Nikolaus Harnocourt, Donald Runnicles, Sir Georg Solti και Christoph von Dohnanyi.

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